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Delegiertenversammlung Verband Zentralschweizerischer Feldschützen (VZF)

Erwin Gander neuer VZF-Präsident

Führen den VZF optimistisch in die Zukunft,<br> v.l. Meinrad Schmidig, Ernst Pfäffli,<br>Erwin Gander (neuer Präsident), Albert Stähli (Ehrenpräsident),<br> Herbert Bachmann und Alois Estermann
Führen den VZF optimistisch in die Zukunft,
v.l. Meinrad Schmidig, Ernst Pfäffli,
Erwin Gander (neuer Präsident), Albert Stähli (Ehrenpräsident),
Herbert Bachmann und Alois Estermann

30.01.2012 - Erwin Gander heisst der neue Präsident des Verbands Zentralschweizerischer Feldschützen (VZF). Trotz einem erneuten Teilnehmerrückgang will der neue Steuermann den VZF mit Optimismus in die Zukunft führen.

Der 1920 gegründete Verband Zentralschweizerischer Feldschützen, zuständig für die Feldmeisterschaft, Herbst-, Winter- und Frühlingsschiessen (300m), traf sich in Rothenburg zur Delegiertenversammlung. Aus gesundheitlichen Gründen musste dabei Albert Stähli (Sarnen) vom Präsidium Abschied nehmen. Er wurde nach insgesamt 25-jähriger erfolgreicher Tätigkeit im VZF, wovon  ab 1997 als Vorsitzender, verdientermassen zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Als neuer Präsident konnte mit Erwin Gander (Stans) ein sehr kompetenter Schützenfunktionär gewonnen werden, der u. a. auch im Nidwaldner Kantonalvorstand als engagierter Jungschützenchef wirkt. Er wird zusammen mit den bisherigen Meinrad Schmidig (Kassier, Datenerfassung), Herbert Bachmann (Aktuar), Ernst Pfäffli (Schützenmeister) und Alois Estermann (Winterschiessen) die Geschicke des Verbandes leiten. Die Finanzen sind trotz eines Verlustes von Fr. 664.80 gesund und die Rückstellungen für die Langzeitgaben wurden gemacht.

Bei 1516 Teilnehmenden (Vorjahr 1596) an der Feldmeisterschaft 2011 betrug die Kranzquote 74.07%. Mit der FSG Ried-Muotathal (373 Punkte), den GS Schübelbach (371), dem SV Ibach-Schönenbuch (371) und den FS Reichenburg (369) realisierten die Schwyzer Schützen im Mannschaftswettkampf gleich einen vierfachen Triumph. Auch beim Gruppenwettkampf Jung+Alt sind mit den FS Reichenburg (233) und dem MSV Wilen (230) zwei Schwyzer Vereine an der Ranglistenspitze zu finden.

Lukrative Feldmeisterschaft

Das traditionelle Programm auf die B-Scheibe bleibt unverändert. Als Platzgaben stehen auf je 100 Teilnehmende weiterhin das beliebte Kaffeeservice, 200 Franken Bargeld oder eine Armbanduhr zur Auswahl. Um die Chancen der Ordonnanzwaffen-Schützen zu erhöhen, werden ab 2009 bei zwei oder mehr Platzgaben mindestens eine davon an einen Schützen mit einer Armeewaffe abgegeben.

Die erfolgreiche Teilnahme wird weiterhin grosszügig belohnt: Bei der 13. Feldmeisterschaft werden 100 Franken ausbezahlt, bei der 20. Meisterschaft 120 Franken und nach jeder zehnten weiteren 10 Franken mehr bis 150 Franken zur 50. Meisterschaft. Wer rechnen kann wird sicher feststellen, dass das Zentralschweizerische Feldmeisterschaftsschiessen schweizweit als eines der lukrativsten wiederkehrenden Schützenfeste bezeichnet werden darf.

Feldmeisterschaft in der Nähe

Auch dieses Jahr wird die Feldmeisterschaft dezentral an zehn verschiedenen Orten in der ganzen Zentralschweiz durchgeführt.  Informationen über Schiessprogramm, erzielte Meisterschaften usw. sind unter www.sbisz.ch/VZF.htm zu finden. Wenn den Vereinsverantwortlichen die Zukunft des VZF ebenso am Herzen liegt wie dem neuen Verbandspräsidenten, sind sie freundlich aufgerufen, ihre Mitglieder und besonders auch den Nachwuchs zur Teilnahme zu motivieren.  (zü/san)

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