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2. Präsidentenkonferenz 2011 des SSV in Ittigen vom 28. Oktober 2011

SSV auf (Spar-)Kurs

PK 2/2011 in Ittigen
PK 2/2011 in Ittigen

04.11.2011 - Vier Workshops und die Präsentation der Swiss Shooting Visa Kredit- und Mitgliederkarte durch Cornèrcard bildeten die Schwerpunkte der Präsidentenkonferenz 2/11 in Ittigen.

tl | SSV-Präsidentin Dora Andres richtete gleich nach der Begrüssung der Präsidenten der Kantonalschützenverbänden (KSV), der Unterverbände (UV) sowie der Gäste einige Gratulationsworte an die Politiker unter den Anwesenden. So schaffte Jakob Büchler (Präsident SG KSV) seine Wiederwahl in den Nationalrat, während Ruedi Vonlanthen (Präsident FKSV) in seinem Kanton erster und Werner Salzmann (Präsident BSSV) zweiter Ersatzmann sind.

Als nächstes informierte die Präsidentin über Lukas Grunders Rücktritt, welcher aus berufsbedingten Gründen erfolgte. Neben den guten Wünschen für seine weitere Zukunft schloss sie die Hoffnung mit ein, dass Lukas nach einer Aus-Zeit zum Schiesssport zurückkehren möge.

Urs Weibel war am Vorabend der PK am Kaderrapport in Olten. Damit hat er die operative Tätigkeit für den SSV abgeschlossen. Im VR von Brünig Indoor wird er durch Patrick Nyfeler abgelöst.

Der Verein gegen die Waffeninitiative wird seinen Vorstand am 3. November zusammenrufen, um die GV vom 24. vorzubereiten. Es stehen Statutenanpassungen an, der Verein soll aber weitergeführt werden.

Mit dem VBS wurden und werden noch Gespräche geführt bezüglich Förderung des Präzisionsschiessens und Zustand der Leihwaffen. Das VBS hat dem SSV für seine (moralische) Unterstützung der Armee in einem Schreiben gedankt.

Nach Genehmigung des Protokolls der letzten PK werden die Anwesenden auf vier Gruppen aufgeteilt, um die Workshops Reglemente, Finanzen, zukünftige Organisation sowie Regelung der Anzahl Kantonalschützenfeste einzuleiten.

Swiss Shooting Visa Kredit- und Mitgliederkarte

Nach knapp 90 Minuten intensiver Gruppenarbeit wurde von drei Cornèracard-Repräsentanten die Swiss Shooting Kredit- und Mitgliederkarte vorgestellt. Diese soll einerseits dem Vereinsmitglied als Ausweis dienen, andererseits aber auch als Zahlungsmittel (Kreditkarte oder Prepaid) eingesetzt werden können. Die Karten können durch die Vereine individuell gestaltet werden, das mit eingeschlossene Partnerprogramm erlaubt allen Beteiligten attraktive Verdienstmöglichkeiten und Benefits. Eine detailliertere Vorstellung des Produktes wir in einer der nächsten Ausgaben von SchiessenSchweiz erfolgen.

Der Verband hat eine eigene Sponsoringbroschüre herausgegeben, welche an potenzielle Partner und weitere interessierte Kreise abgegeben wird. GF Patrick Nyfeler betonte, dass die Broschüre inhouse entstanden sei und keine zusätzlichen Kosten durch Beratungsbüros usw. verursacht habe. Er informierte bei dieser Gelegenheit ebenfalls über den Stand der Verhandlungen mit Heineken, einem weiteren bedeutenden Sponsor des SSV.

Resultate der Workshops

Bezüglich Teilrevision RSpS wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe aus der PK zu bilden, um die Eckwerte bis zur nächsten PK festzulegen. Neue Regeln für das sportliche Schiessen sollen jedoch nicht vor 2016 eingeführt werden wegen dem Eidgenössischen im Jahr davor.

Wettkampfdaten: es sollte eine Harmonisierung der KSF stattfinden, als Ziel wurde genannt, dass jeder Kanton nur alle 6 Jahre eines durchführen soll, um den abnehmenden Teilnehmerzahlen zu begegnen. Der SSV soll dabei als Bewilligungsinstanz wirken (z.Z. noch nicht geregelt). Der Ständematch wird vom 19. bis 21. Juni 2015 durchgeführt, Rangeurzeit 15 Minuten.

Die Finanzen gaben wie immer viel zu reden. Nach einer Kurzinfo zum Beitragsmodell 2014 durch Luca Filippini und der Darstellung der abnehmenden Vereins- und Mitgliederzahlen waren die Workshop-Teilnehmer am Zug. Die Optimierungsmassnahmen betrafen durchwegs Kürzungen von Ausgaben, z.B. Rückvergütung Munition JJ (nicht rückwirkend auf 2011!), Entschädigung der Mitglieder TK durch die Kantone, Bestehen auf der Nachkontrolle. Bei der Ausstellung der Lizenzen gab es einen Vorschlag für «ewige Gültigkeit» (B. Hüppi) oder als gemässigtere Lösung Druck ohne Jahrgang für 2012 und ab 2013 nur noch Ausstellen für Neumitglieder. Diese Lösung wurde angenommen.

Wie weit die Ideen für Einsparungen gehen können, zeigte ein Vorschlag aus dem Plenum, in Zukunft Einzahlungen (der Mitglieder) nicht am Postschalter zu tätigen, sondern übers ebanking, weil bei jedem Postauftrag dem Begünstigten ein kleiner Betrag belastet wird. Was dem SSV jährlich ein paar Tausend Franken kostet...

Der Verzicht zur Abgabe von Wappenscheiben (SGM 300 m) muss nochmals mit der Basis diskutiert werden.

Ein Antrag NW-CH, die vorgeschlagenen Massnahmen zurückzuweisen, weil weder Strategie noch Transparenz auszumachen sind, wurde abgelehnt, da an den Vorstand der Auftrag erteilt wurde, das Defizit zu reduzieren.

Das Budget 2011/2012 wird immer noch rot sein, allerdings weniger wie das vorherige.

Die zukünftige Organisation im Verband wurde als Organigramm vorgestellt und angenommen. Ziel wird es sein, die TK’s zusammenzuführen. Per Organisations-Reglement werden die Entschädigungen neu geregelt.

Die Vereinbarung zwischen SSV und SBV bezüglich Festbüchsenmacherei (fünf Bewerber) wird angenommen.

Projekte

Werner Kuratle zeigte den Anwesenden eine abgespeckte Nullnummer der neuen Verbandspublikation und übergab kurz das Wort an den neuen Chefredakor Max Flückiger, der detaillierter über die zu erwartenden Inhalte informierte.

Der Antrag des SGKSV zur Ergänzung der VVA wurde abgelehnt.

Zum Schluss setzte sich W. Hänni für die SSM ein, welche für alle Schützen und nicht nur für die Elite sein soll. Heinz Hammer (SOSV und Mitglied der Arbeitsgruppe) nannte als Ziel eine Differenzierung zu Vereinswettkämpfen.

Als Tagungsort für die nächste PK 1/12 wurde Delsberg bestätigt und die Sitzung mit einer halbstündigen Verspätung geschlossen. 

PK 2/2011










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