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Military World Games 2011 Rio de Janeiro

Mannschaftdiplom für Schweizer CISM Gewehr-Schützen

Raphael Bereuter (l.) mit Div. Fritz Lier
Raphael Bereuter (l.) mit Div. Fritz Lier

20.07.2011 - Die Schweizer Gewehrschützen sind an den Militärweltspielen in Rio de Janeiro (Br) nicht in allen Disziplinen wunschgemäss gestartet.

In der Disziplin 3 x 20 mit dem Standardgewehr belegte das Trio, bestehend aus Marcel Zobrist (Heimberg), Marco Müller (Klingnau) und Raphael Bereuter (Villmergen) Rang 6. An gleicher Stätte hatten die Schweizer letzten November noch CISM-WM-Silber gewonnen. An der CISM-WM vor zwei Jahren in Zagreb (Kro) hatte es sogar Gold gegeben.

Es war nicht der Tag von Marco Müller. Der 28-jährige Aargauer lieferte mit 558 Punkten seinen bisher schwächsten Wettkampf in diesem Jahr ab. Seinen „Hänger“ konnte sich der CISM-Team-Weltmeister von 2009 nicht erklären. „Schiessen ist immer eine Gratwanderung, da kann man leider auch abstürzen“, sagte Trainer Rolf Denzler, ehe er seinen Schützling für den Schnellfeuer-Mannschaftswettkampf vom nächsten Freitag wieder aufbaute.

Hatte Marcel Zobrist (572) das Team nach der ersten Ablösung noch auf dem fünften Zwischenrang gehalten, fielen die Schweizer im Anschluss zurück auf Position acht. Raphael Bereuter (576) machte schliesslich noch zwei Ränge wett, wodurch er sich die Gratulationen von Divisionär Fritz Lier verdiente.

Erfreulicherweise vermochten sich H.R. Götti und N. Möri (die einzige Frau im Schweizer Schützen-Team) für die heutigen Einzelwettkämpfe im Bereich 25m Pistole zu qualifizieren. Mit stabilen Leistungen waren ihre Qualifikationen nie in Gefahr, was insbesondere für die erstmals an einem Militärwettkampf auf diesem hohen Niveau teilnehmende Natascha Möri ein toller Erfolg darstellt. Beide können mit Zuversicht in den heutigen Einzelbewerb steigen.

Hoher Besuch

Der Stellvertreter des Kommandanten Heer verfolgte die Endphase des Schiesswettkampfes mit grossem Interesse. „Medaillen sind nicht alles“, tröstete er die Schützen und verwies im Gespräch mit dem CISM-Präsidenten Oberst Hamad Kalkaba Malboum auf das hochkarätige Niveau an den CISM-Weltspielen.

Ganz ohne Medaille blieb die Schweiz indes nicht – dank der Sportgewehrhersteller Bleiker und Tanner. Die beiden Schweizer Firmen sind mit einem eigenen Stand vor Ort und kümmern sich unter anderem um den Service ihrer weltweit begehrten Geräte.

Nur einen vermisste man im modernsten Schiessstand Brasiliens. Oberst Josef Fischlin. Der Präsident der CISM-Schiesssportkommission musste aus gesundheitlichen Gründen auf die Reise nach Rio verzichten. Vertreten wird er durch Oberstleutnant Bruno Wolfensberger, seines Zeichens Sekretär des „CISM Shooting Commitees“.

Rio de Janeiro (Br) Militärweltspiele

Männer 300 m Standardgewehr 3 x 20 Team:
1. Norwegen 1745. 2. Slowenien 1737. 3. Finnland 1733. Ferner: 6. Schweiz 1706 (Marcel Zobrist 572/Marco Müller 558/Raphael Bereuter 576). -- 24 klassiert.

25 m Zentralfeuer Team (Elimination):
1. Brasilien 1754. 2. Türkei 1741. 3. Indien 1740. -- Kein Schweizer Team am Start; Hansruedi Götti (Sz) mit 566 fürs Einzel qualifiziert.   

Frauen 25 m Pistole Team (Elimination):
1. Nordkorea 1698. 2. Polen 1688. 3. Brasilien 1671. -- Kein Schweizer Team am Start; Natascha Möri (Sz) mit 565 fürs Einzel qualifiziert.   

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