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Denkwürdiger Tag für das Schiesswesen in Altendorf

Die Fusionsarbeitsgruppe (von links); <br>Josef Friedlos, Fritz Burger sen., <br>Rolf Mächler, Eugen Diethelm, <br>Erich Mächler (Präsident), Daniel <br>Züger, Roland Knobel und Emil Keller.
Die Fusionsarbeitsgruppe (von links);
Josef Friedlos, Fritz Burger sen.,
Rolf Mächler, Eugen Diethelm,
Erich Mächler (Präsident), Daniel
Züger, Roland Knobel und Emil Keller.

13.03.2017 - Die Feldschützengesellschaft und der Feldschützenverein Altendorf sagen in getrennten ausserordentlichen Generalversammlungen Ja zu einer neuen und gemeinsamen Zukunft.

Nach 18 Vorbereitungssitzungen der Fusionsarbeitsgruppe war alles bereit: Fusionsvertrag, Statuten und 17 Pflichtenhefte lagen parat, die Gründungsversammlung war bis ins letzte Detail vorbereitet. Tagespräsident Eugen Diethelm durfte eine Mehrheit beider Schützen-Organisationen willkommen heissen und dazu eine illustre Gästeschar: Regierungsrat Andreas Barraud, Gemeindepräsident Beat Keller, Markus Weber von der Schwyzer Kantonal-Schützengesellschaft, Markus Fleischmann vom Regionalverband March-Höfe, Niklaus Egli von den Sportschützen an der Linth und Kantonsrat Walter Züger in seiner Eigenschaft als befreundeter, aktiver Pistolenschütze.

Die Türen zu einer neuen, hoffentlich sportlich und  kameradschaftlich erfolgreichen Zukunft standen weit offen. Und wie dieser Eintritt gelang. Es gab praktisch ausnahmslos 100-prozentige Zustimmung zu allen Vorlagen und die Wahlen mit immerhin 19 Neubesetzungen entwickelten sich geradezu zu einem Schaulaufen. Erich Mächler als Präsident und Daniel Züger als sein Stellvertreter gingen gemeinsam an Bord. Sie dürfen auf eine topmotivierte Crew zählen. Die praktische Arbeit wurde sofort in Angriff genommen: Unter der Führung von Daniel Züger steigt im 300-Meter-Stand Chessibach das Fusionsschiessen. Die Daten stehen fest: 21. und 22. April sowie 29. und 30. April 2017.

 

Der Tagespräsident Eugen Diethelm (links) überreicht dem neuen Präsidenten Erich Mächler den SZKB-Check für das Kirchweihschiessen.

 

Die Grussadressen der Gäste vermochten zu beeindrucken, Sportliches und Historisches ganz nahe zusammen. Der Senior im Saal, Walter Keller-Kälin mit Jahrgang 1920, kam auf den Wunsch aus dem Jahre 1972 zurück: die Reaktivierung des Kirchweihschiessens in Altendorf. Der Tagespräsident nahm diesen Ball auf, spielte ihn der neuen Mannschaftsleitung zu und unterstrich die Ernsthaftigkeit dieser Idee mit der Übergabe eines Checks der Schwyzer Kantonalbank. Fazit: In Altendorf lebt der Schiesssport weiter, mit frischem Elan und grosser Begeisterung – und mit jungen Schützen, die sich sportlich hohe Ziele stecken. So endete der Freudentag der Schützengemeinde mit einem «chüschtigen Spatz», serviert in den Original-Ordinäris-Chesseli vom Rütlischiessen. Bei viel Schützenlatein aus vergangenen Zeiten stiess man auf eine positive Zukunft der Feldschützen Altendorf an.

In der Zwischenzeit wurde an der ersten ordentlichen Generalversammlung bereits die Anschaffung der Vereinsfahne und einer Standarte beschlossen. Die Vorbereitungsarbeiten für die noch dieses Jahr geplante Fahnen- und Standartenweihe mit einem Festakt werden dabei in Kürze anlaufen. In sportlicher Hinsicht setzten die Junioren ein erstes Zeichen. Nebst der erstmaligen Teilnahme am Mannschaftsmeisterschaftsfinale mit dem 10m Luftgewehr, durfte am Schweizerischen Gruppenmeisterschaftsfinale in Bern der Gewinn eines Diplomes gefeiert werden. (Daniel Züger)

 

Sie holten im Gruppenfinal Luftgewehr 10m den 6. Rang (von links): Rebecca und Muriel Züger, Jasmin Mächler.

 

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