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Medienevent mit den Schweizer Olympia-Schützen

Journalisten besuchen das Olympia-Trainingscamp

SRF-Moderator Stefan Hofmänner <br>betreibt, was er aus Rio kommentiert.
SRF-Moderator Stefan Hofmänner
betreibt, was er aus Rio kommentiert.

05.07.2016 - Grosse Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele bedeutet das mehr Präsenz in der Öffentlichkeit für die Schweizer Spitzenschützinnen und Spitzenschützen. Der Schiesssportverband hat deshalb die Medien ins Trainingslager des Nationalkaders eingeladen.

Der bekannte Sportmoderator Stefan Hofmänner wird für das Schweizer Fernsehen die Olympia-Schiesssportanlässe kommentieren. Auch wenn der 49-Jährige ein alter Hase im Geschäft ist, stellt auch ihn das vor gewisse Probleme. Denn Hofmänner ist Experte für Alpinski, Leichtathletik, Tennis und Schwingen, nicht aber für den Schiesssport. Das ist verständlich, schliesslich schaffen es die Schützinnen und Schützen nur selten auf die Bildschirme der Nation. An den Olympischen Spielen ist das anders. Die Spiele in Rio sind das Schaufenster, in dem sich die Schweizer Schützen präsentieren können. Neben Hofmänner kämpfen auch viele andere Sportjournalisten mit dem Problem, dass ihnen die Olympischen Schiesssportdisziplinen und die Schweizer Spitzenschützen nur wenig vertraut sind.

 

Noch stehen die Mitglieder des Schweizer Nationalkaders im Schiessstand Zelgli in Schwadernau ...
... wenig später üben sich die Journalisten selber in ihrer Treffsicherheit.
Zahlreiche Medienschaffende verfolgen mit Interesse das Training der Nationalkader-Schützen sowie die Ausführungen von Nationaltrainer Daniel Burger.
«1,5 Millimeter können entscheiden»: Daniel Burger erklärt anhand einer Luftgewehr-Zielscheibe, wie wenig es braucht, um vorne dabei zu sein - oder eben nicht.

 

Der Schweizer Schiesssportverband ist deshalb in die Offensive gegangen. Daniel Burger, Leiter Spitzensport und Nationaltrainer, hat die Medienschar zu einem Training der Schweizer Nationalmannschaft eingeladen. Am Montag, 4. Juli, konnten Hofmänner und Co. im Schiessstand Zelgli in Schwadernau den Schweizer Olympia-Schützen Sarah Hornung, Nina Christen und Jan Lochbihler sowie weiteren Kadermitgliedern über die Schultern schauen - und ihr Talent gleich selber testen. In ihren Formulierungen sind Journalistinnen und Journalisten fast immer treffsicher, im Schiessstand ist das allerdings weit weniger der Fall. Die schreibende und filmende Zunft konnte am eigenen Leib erleben, wie schwierig es ist, mit der Luftpistole oder mit dem Kleinkalibergewehr eine Zehn zu schiessen.

 

Im Rampenlicht: Nina Christen wird für die Fotoagentur Keystone ins rechte Licht gerückt und abgelichtet.

Derweil steht Sarah Hornung dem zweisprachigen Bieler Lokalfernsehen TeleBielingue Red und Antwort.

Der Beitrag ist in der Sendung Info vom 4. Juli auf der Homepage von TeleBielingue zu sehen (ab Minute 7:35).

Faszination Luftgewehr: Daniel Burger erklärt die Finessen der Sportart.
Auch gemütliches Beisammensein gehörte zum Medienevent.

 

Daniel Burger nutzte den Nachmittag auch dazu, den Medienschaffenden den Aufbau des Spitzensports im SSV mit dem Nationalen Leistungszentrum Magglingen zu erklären. An einem Apéro und einem gemeinsamen Grillabend bestand die Möglichkeit, die neu geknüpften Kontakte zwischen Spitzenschützen und Medienschaffenden zu vertiefen. Mit dem Medienevent ist das Schaufenster für den Schiesssport hergerichtet. Nun müssen die Schweizer Olympia-Schützen mit guten Leistungen in Rio nur noch die Scheinwerfer anknipsen. (van)

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