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RIAC 2016 und IBIS CUP, 14.bis 17. Dezember

Medaillensegen für die Schweizer Schützinnen und Schützen

Doppelsieg in Final Luftgewehr Herren<br>für Jan Lochbihler (Bildmitte) und Pascal<br> Loretan (links im Bild). Dritter wird der<br> Norweger Oyvind Flatla (rechts).
Doppelsieg in Final Luftgewehr Herren
für Jan Lochbihler (Bildmitte) und Pascal
Loretan (links im Bild). Dritter wird der
Norweger Oyvind Flatla (rechts).

16.12.2016 - Am RIAC in Luxemburg fand am Samstag der IBIS CUP statt. Die Schweizer Schützinnen und Schützen setzten ihre Siegesserie fort. Die Herren Gewehr feierten einen Doppelsieg: Jan Lochbihler wurde Erster, Pascal Loretan holte Silber. Bei den Junioren Gewehr gewann Christian Alther die Silbermedaille. Petra Lustenberger entschied den Final Damen Luftgewehr für sich, Nina Christen wurde Dritte. Bereits am Nachmittag legten die Pistolenschützinnen- und schützen vor: Steve Demierre und Heidi Diethelm Gerber holten sich beide Bronze. Juniorin Anna Bastian rundete mit ihrem dritten Rang das insgesamt sehr gute Resultat ab.



Resultate 17.12.2016

Resultate 16.12.2016

Resultate 15.12.2016

 

Bereits in der Qualifikation machten die Schweizer Gewehrschützen deutlich, dass auch am letzten Wettkampftag mit ihnen zu rechnen war. Pascal Loretan wurde Erster, gefolgt von Christoph Dürr. Jan Lochbihler belegte den fünften Rang. Im Final schliesslich lieferten Lochbihler und Loretan eine tolle Leistung ab: Die beiden klassierten sich auf Platz eins und zwei – mit dem besseren Ende für Lochbihler mit einem mit einem Stech-Schuss zum Ende! Christoph Dürr beendet den Final als Fünfter.

Bei den Junioren wurde Christian Alther guter Zweiter. «Nach dem verpatzen Wettkampf von gestern zeigte er heute eine tolle Reaktion», freut sich Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport.

 

Christian Alther (links im Bild) holt bei den Junioren Gewehr Silber. Gold geht an David Koenders aus Deutschland, Dritter wird der Brite Jacob Hill



Sieg für Lustenberger, Weltklasse-Resultat für Christen

Auch die Damen liessen bereits in der Qualifikation aufhorchen. Nina Christen belegte Platz eins, gefolgt von Petra Lustenberger und Vanessa Hofstetter. Im Final bewies Lustenberger Nerven: Die Innerschweizerin zeigte ein konstante Leistung, was schliesslich den Ausschlag zu Ihren Gunten gab.
Nina Christen überzeugte einmal mehr: Sie erzielte in der Qualifikation in der letzten Serie 106,7 Zähler und beendete diese mit einem Weltklasse-Score von 420,1 Punkten auf Rang eins. Nach einem durchzogenen Start im Final mit einer tiefen 10er-Wertung steigerte sie sich zusehends und klassierte sich schliesslich als Dritte. Nach zweimal Gold in den Vortagen war dies nun bereits die dritte Medaille für die Nidwaldnerin. Vanessa Hofstetter wurde Achte.

 

Final Damen Gewehr: Sieg für Petra Lustenberger (Bildmitte), Bronze für Nina Christen (rechts im Bild). Die Deutsche Pamela Bindel wird Zweite (links)


 

Bronze für Steve Demierre

Bereits am Nachmittag hatten die Pistolenschützinnen- und schützen vorgelegt. Im Final sicherte sich Heidi Diethelm Gerber den guten dritten Platz. Die gestrige Siegerin Sandra Stark wurde Vierte, gefolgt von Rebecca Villiger.
Nach der Qualifikation noch auf Rang eins, holte sich Juniorin Anna Bastian im Final Bronze. Nach zweimal Gold in den Vortagen ist dies bereits die dritte Medaille für die 14-Jährige.

Steve Demierre wurde in der Qualifikation guter Zweiter. Anschliessend im Finale startete er mit Problemen, konnte sich aber auffangen und sicherte sich einen für ihn sehr guten dritten Rang. «Endlich konnte Steve seine intensive Trainings-Arbeit umsetzten», konstatiert Burger. «Die Leistung heute ist ein wichtiger Schritt für ihn.»

Bei den Junioren rundete Adrian Schaub mit Rang vier seine insgesamt hervorragende Leistung nach seinem gestrigen Sieg und dem zweiten Platz vorgestern ab.(cpe)

 

Steve Demierre holt Bronze bei den Herren Pistolen (rechs im Bild). Erster wird der Litauer Pavelas Voitiukevicius (Bildmitte), Zweiter Pontus Cisson aus Schweden.

 


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Berichterstattung vom 16.12.2016

Siegesserie hält an

Die Schweizer Schützinnen und Schützen dominieren den RIAC in Luxemburg – und eilen von Erfolg zu Erfolg. Sandra Stark gewann nach ihrem gestrigen Debüt auf internationaler Bühne den Wettkampf Damen Luftpistole von Freitagabend. Heidi Diethelm Gerber wurde Zweite, Rebecca Villiger folgt auf Rang drei, nachdem sie in der Qualifikation ein Weltklasse-Resultat erzielte. Anna Bastian, mit 14 Jahren die jüngste Wettkampf-Teilnehmerin, gewann bereits den zweiten Wettbewerb Juniorinnen Pistole. Junior Adrian Schaub doppelt nach – und holte sich nach seinem gestrigen zweiten Platz heute ebenfalls Gold.


Was für ein Moment für Sandra Stark: Nachdem die Thurgauerin bei ihrem ersten internationalen Einsatz den guten siebten Rang belegte, geann sie den heutigen Wettkampf. Die Qualifikation schaffte Stark als Fünfte. Im Finale startete sie mit fünf perfekten Treffern – alles Zehner – und verschaffte sich damit gleich einen Vorsprung welche sie nicht mehr abgab. Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport: «Das Tüpfelchen auf dem i ist, dass Sandra heute ihren Geburtstag feiern kann. Ich gratuliere ihr ganz herzlich.»


 

Dreifachsieg der Damen: Heidi Diethelm Gerber (2.), Siegerin Sandra Stark und die Drittplatzierte Rebecca Villiger (v.l.)

 


Das Selbstvertrauen ist zurück

Heidi Diethelm Gerber wurde in Zweite, musste sich Newcomerin Sandra geschlagen geben. «Sieht man die Freude welche Heidi an den Tag legt, alle mitzieht, sich freuen kann über diesen zweiten Platz – das hat einfach Klasse», hält Burger fest.

Bekanntlich sind aller guten Dinge drei: So wurde Rebecca Villiger «wunderbare» Dritte, so Burger. Der Grund? In der Qualifikation schoss sie sensationelle 384 Punkte – und erzielte damit ein Weltklasse-Resultat.

«Mit den Leistungen an diesem Wettkampf zeigen unsere Pistolen-Frauen, was möglich ist», hält Burger fest. Heidi Diethelm Gerber habe mit ihrem Gewinn der Olympischen Bronzemedaille ungemein positives bewirkt: «Es ist endlich wieder das Selbstvertrauen zurück, welches so lange gesucht wurde im Schweizer Team», freut sich der Leiter Bereich Spitzensport.


 

Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport: «Die Schweizer Schützen habe heute sensationelle Leistungen erzielt.»

 

Ein grosses Talent behutsam aufbauen

Bei den Juniorinnen Pistole gewann Anna Bastian auch ihren zweiten Wettkampf auf souveräne Art und Weise. «Anna hatte in der Qualifikation heute etwas mehr Mühe, fand aber im Finale sofort den richtigen Tritt», so Burger. Mit nur 14 Jahren ist die Fribourgerin die jüngste Teilnehmerin am RIAC in Luxemburg. «Sie ist ein grosses Talent, das es gilt, behutsam aufzubauen und Schritt für Schritt weiter zu entwickeln», resümiert Burger.

Bilanzieren muss der Leiter Spitzensport auch anderes: «Bei den Herren Pistole mussten unsere Schützen vor dem Finale die Segel streichen.» Steve Demierre als Zwölfter und Dylan Diethelm zeigten zwar sehr gute Ansätze. Beide müssten jedoch noch viel lernen, Konstanz zulegen, cleverer im Wettkampf agieren – und vor allem Sicherheit aufbauen. «Dazu brauchen sie beide mehr Wettkampf-Erfahrungen und müssen mehr Einsätze erhalten», ist Burger überzeugt.

Die letzte Medaille des Wettkampfs sicherte sich Adrian Schaub – er gewann den Final überlegen und holte Gold. Damit schloss der Baselbieter den so erfolgreichen Tag für die Schweizer Schützinnen und Schützen ab.

 

Die Gewinnerin des Finals Pistole Junioren, Anna Bastian, ist mit 14 Jahren die jüngste Teilnehmerin des Wettkampfs Der Baselbieter Adrian Schaub holt sich nach seinem gestrigen zweiten Platz heute ebenfalls Gold.




Damen Gewehr legten am Nachmittag vor

Am Nachmittag gewann Nina Christen bereits zum zweiten Mal und entschied den Final Damen Luftgewehr für sich. Bei den Juniorinnen wurde Lisa Suremann sehr gute Zweite. Bei den Herren Gewehr klassierte sich Christoph Dürr auf dem zweiten Rang, Jan Lochbihler wurde Dritter. Manuel Lüscher machte nach seinem gestrigen zweiten Rang alles klar und gewann den Wettkampf bei den Junioren Gewehr. Fabio Wyrsch wurde guter Dritter.

Die Qualifikation gewann Nina Christen mit einem Weltklasse-Resultat von 419 Punkten. «Im Finale übernahm sie vom ersten Schuss an das Zepter und gab dieses nie ab», hält Daniel Burger fest. An den «Credit Suisse Sport Awards» von kommendem Sonntag zur Newcomerin des Jahres nominiert, sei die Darbietung von heute schon eine «megareife» Leistung gewesen, betont Burger.

Petra Lustenberger beendete den Final als Sechste. «Petra hatte heute durch den ganzen Wettkampf hindurch Mühe, ihre Stellung zu finden, was sie etwas Rätseln liess, erklärt Burger. Zumal doch ihre Trainingseinheiten während der letzten Wochen sehr gut gewesen seien.

Vanessa Hofstetter konnte sich zum Vortag um einen Rang steigern und klassierte sich als Zehnte, Andrea Brühlmann belegt Platz 14.


 

Voll im Schuss: Nina Christen gewinnt bereits zum zweiten Mal




Juniorinnen runden das gute Resultat ab

Im Final Juniorinnen Gewehr wurde Lisa Suremann sehr gute Zweite. Sie musste sich erst im letzten Schuss geschlagen geben. Ihre Gegnerin, Selina Zimmermann, beendete das Finale mit einer 10,9, einem absoluten Zentrumstreffer. Damit überholte die Deutsche die Schweizerin noch um 0,1 Punkte.

Julia Oberholzer wurde gute Vierte, nachdem sie die Qualifikation in bestechender Manier gewonnen hat. Chiara Leone konnte sich zum Vortag (7. Rang) nochmals steigern, wird gute Fünfte. «Sie zeigte eine sehr konstante und ausgeglichene Leistung», konstatiert Daniel Burger. Bei Muriel Züger war es wie gestern, sie kam nicht in den Wettkampf rein. «Sie konnte sich aber ab Mitte des Wettbewerbs etwas steigern», so Burger. Die Innerschweizerin klassiert sich schliesslich als Siebzehnte.


Herren tanken Selbstbewusstsein

Im Final Herren Luftgewehr wurde Christoph Dürr sehr guter Zweiter. Noch am Vortag musste der Gamser einen Fehlschuss notieren, was ihn aus der Entscheidung um die Podestplätze brachte. «Heute konnte er sein grosses Potential bestätigen», bilanziert Burger. Hätte Dürr in der Qualifikation noch mit dem einen oder anderen «Wackler» zu kämpfen gehabt, sei die Leistung im Final sehr konstant gewesen.
Jan Lochbihler wurde Dritter. Auch am heutigen Wettkampftag musste der Solothurner im Final einen tiefen 9er-Wert notieren, so dass er nicht mehr in der Entscheidung um den Tagessieg mitreden konnte. Die Qualifikation schloss er als Zweiter ab. «Dabei fühlte er sich nicht sehr wohl, er hatte Probleme mit Magenkrämpfen», erklärt Burger.
Sandro Greuter konnte sich zu gestern (Rang 12) stark verbessern. Er beendete den Wettkampf als sehr guter Vierter. »Dies war heute für ihn ein wichtiger Schritt vorwärts. Mit dieser Leistung kann er sein Selbstvertrauen steigern», bilanziert Burger.
Pascal Loretan klassierte sich im Final als Achter. Burger: «Es war nicht sein Tag, zwar konnte er sich immer noch souverän für den Final qualifizieren, aber heute fehlte die Leichtigkeit.»


Dehnungsübungen und Blackroll

Bei den Junioren konnte Manuel Lüscher nach großen Problemen in der Qualifikation das Blatt zu seinen Gunsten drehen. Nach seinem gestrigen zweiten Platz gewann der Nidwaldner den Wettkampf. «Zu Beginn von Krämpfen in den Beinen geplagt, konnte er mit der Dauer der Qualifikation diese Beeinträchtigung umgehen», so Burger. Und zwar mit Dehnungs-Übungen und dem sogenannten Blackroll, einer Massagerolle. Im Finale zeigte Lüscher dann eine herausragende Leistung.

Fabio Wyrsch verbesserte seine Leistung gegenüber dem Vortag. Er habe in der Qualifikation lange Zeit demonstriert, was er für ein Potential aufweise, so Burger. Erst zum Schluss musste der Urner die Spitzenposition abgeben. Im Finale konnte er sich stetig steigern und beendete den Wettkampf als Dritter.

Sven Riedo zeigte eine Leistung mit Hoch und Tiefs, welche fast im «Sekunden-Takt» folgten, so Burger. Dennoch konnte er sich für den Final qualifizieren, den er als Siebter abschliesst.

Bleibt noch Christian Alther:  Dies sei heute ein «jour sans rien» gewesen, sagt Burger. Nichts hätte zusammen gepasst. «Er blockierte sich zunehmend mit dem Verlauf des Wettkampfes.» Der Ostschweizer beendete den Wettbewerb schliesslich als Neunter. (cpe)
 

Grosses Potential: Manuel Lüscher gewinnt den Final Gewehr Junioren, Fabio Wyrsch wird Dritter.

 

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Berichterstattung vom 15.12.2016


Eidgenossen sorgen für Furore

Am RIAC in Luxemburg demonstrieren die Schweizer Schützinnen und Schützen ihre momentan bestechende Form: Heidi Diethelm Gerber gewann den ersten Wettkampf, Rebecca Villiger wurde gute Vierte. Siegerin im Final Damen Junioren wird Anna Bastian – und dies gleich bei ihrem ersten internationalen Einsatz. Die Damen gewannen zudem den Team-Wettkampf. Im Final Herren Junioren Pistole belegte Adrian Schaub den zweiten Rang.

Auch die Schweizer Gewehrschützinnen- und schützen starteten hervorragend in den Wettkampf: Nina Christen gewann den Wettkampf Damen Luftgewehr, Julia Oberholzer siegte bei den Juniorinnen, Lisa Suremann wurde Dritte. Die Damen und die Juniorinnen holten sich zudem jeweils den Sieg im Team-Wettkampf.
Dasselbe Glanzresultat bei den Männern: Das Herren- und das Junioren-Team siegten in den Team-Wettkämpfen. Pascal Loretan wurde zudem Dritter im ersten Wettkampf Herren Luftgewehr, Manuel Lüscher Zweiter bei den Junioren.

 

Die Siegerinnen Team-Wettkampf Pistole:Sandra
Stark, Heidi Diethelm Gerber und Rebecca
Villiger. Juniorin Anna Bastian (rechts im Bild)
gewinnt den Final Junioren.

Gewinnen ihre jeweiligen Teamwettkämpfe: Andrea Brühlmann, Nina Christen, Petra Lustenberger (obere Reihe v.l.) In der unteren Reihe die Juniorinnen (v.l.): Muriel Züger, Julia Oberholzer, Lisa Suremann

 

«Wir sind auf einem sehr guten Weg»

«Ein sehr positiver Tag geht hier für uns zu Ende», hält Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport im SSV fest. «Um an Weltcups oder Titelwettkämpfen bestehen zu können, braucht es jedoch von allen noch eine Leistungssteigerung.» Die Resultate von heute machten aber deutlich, dass die Schweiz mit ihrem Ausbildungskonzept an den Labelstandorten, mit den hochprofessionellen Trainingsmöglichkeiten am Nationalen Leistungszentrum (NLZ) in Magglingen und nicht zuletzt mit dem gesamten Trainer-Team auf einem sehr guten Weg sei.

Lassen wir den heutigen ersten Wettkampftag und die Leistungen der Schweizer Athletinnen und Athleten Revue passieren:


Die Pistolenschützinnen reüssieren

Das Schweizer Team ist so früh wie noch nie in die Luftpistolen-Saison gestartet. Doch die Eidgenossen zeigten schon am ersten Wettkampf, in welch herausragender Form sie sich befinden. Das gilt insbesondere für die Damen. «Es läuft sehr gut hier», sagt Daniel Burger. Sehr gut? Das kann man wohl sagen: So gewann Heidi Diethelm Gerber den ersten Wettkampf. Rebecca Villiger wurde hervorragende Vierte, Sandra Stark belegte bei ihrem ersten internationalen Einsatz den guten siebten Rang. Die Damen gewannen mit diesen Top-Resultaten den Team-Wettkampf.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung Anna Bastians: Die 14-Jährige gewann den Final bei den Junioren - und dies gleich bei ihrem ersten internationalen Einsatz. «Sie hat den Wettkampf in souveräner Manier gemeistert», hält Burger fest. Bereits in der Qualifikation belegte die Freiburgerin den ersten Rang.


Messerscharfer Final bei den Herren Junioren

Bei den Junioren wurde Adrian Schaub nach einem packenden Final Zweiter. Den ersten Platz verpasset der Baselbieter haarscharf – nur 0.7 Punkte trennten ihn vom Sieg, der an den Belgier Jerome Son ging. Dritter wurde dessen Landsmann Gaetan Stiel. Bereits an der Junioren-EM in Tallinn (Estland) 2016 unterstrich Schaub sein Potential: Mit dem Team wurde er Europameister Standardpistole und belegte den vierten Platz in der Einzelwertung.

Das Herren-Team Pistole schaffte es nicht ins Final. Dylan Diethelm (übrigens der Sohn von Heidi Diethelm Gerber) hatte bei seinem ersten internationalen Einsatz Startschwierigkeiten, «kämpfte sich aber mit Bravour zurück in den Wettkampf», so Burger. Steve Demierre musste laut Burger leider in der Mitte des Wettkampfes «einen Hänger» durchleiden.

 

Die Luftgewehrschützinnen- und schützen sorgen für Furore

Am frühen Abend griffen die Gewehrschützinnen- und schütze ins Geschehen ein. Und wie: Nina Christen gewann den ersten Wettkampf souverän, nachdem die Nidwaldnerin bereits in der Qualifikation vorne lag. Den Final entscheidete sie nach hartem Fight zum Schluss für sich und verwies die Britin Seonaid McIntosh auf den zweiten Platz. Petra Lustenberger wurde gute Sechste, Vanessa Hofstetter als Neunte und Andrea Brühlmann als Elfte runden die guten Leistungen ab. Mit diesen Resultaten gewannen die Damen den Team-Wettkampf.

Bei den Juniorinnen gewann Julia Oberholzer den Wettkampf in gleicher Manier wie Nina Christen, sie wurde Erste in der Qualifikation und setzte sich in einem hart umkämpften Duell bravourös gegen Tatjana Dekanovic aus Bosnien-Herzegovina durch. Lisa Suremann schaffte es als Achte und damit Letzte in den Final. «Sie konnte sich jedoch vom ersten Moment an in der Spitzengruppe festkrallen», so  Burger. Schliesslich klassierte sich die Zürcherin auf dem dritten Rang. Chiara Leona wurde sehr gute Fünfte in der Qualifikation, den Final konnte sie als Siebtplatzierte beenden.

Muriel Züger, die im letzten Moment zu diesem Wettkampf selektioniert wurde, belegte den 16. Rang. «Sie konnte nie ihre guten Trainingsleistungen zeigen», so Burger.

Ihre jedoch insgesamt sehr guten Leistungen krönten die Juniorinnen mit dem Gewinn des Teamwettbewerbs.

 

Herren-Team auf der Höhe der Anforderungen

Nachdem Pascal Loretan bereits die Qualifikation als Dritter beendete, klassiert der Fribourger sich auch im Finale als Dritter.

Christoph Dürr war nach der Qualifikation Vierter und belegte auch im Finale Rang vier. Zwischenzeitlich lag er sogar an erster Stelle, «bis er sich mit einem kurzen «Blackout» um den Lohn seiner Super-Arbeit gebracht hat», erklärt Burger.

Jan Lochbihler sieget in der Qualifikation, lag nach diesem tollen Ergebnis im Finale aber leider vom Start weg in Rücklage. Am Ende klassierte sich der Solothurner als Sechster. Bleibt noch Sandro Greuter: «Er konnte während dem Wettkampf den Fokus nicht halten und verlor immer wieder den Faden», sagt Burger. Schliesslich beendete er den Final auf dem zwölften Platz.

Mit diesen insgesamt sehr guten Resultaten gewannenn die Schweizer Schützen aber den Team-Wettkampf Luftgewehr.

Bei den Junioren schnupperte Manuel Lüscher nach Platz zwei in der Qualifikation kurzfristig am Sieg. Erst mit dem zweitletzten Schuss musste er die Segel streichen und beendete den Wettkampf als guter Zweiter.

Alle Schweizer Junioren – neben Manuel Lüscher noch Christian Alther und Sven Riedo, schafften es insgesamt ins Finale und runden die gute Leistung ab. Die Junioren entschieden so auch den Team-Wettbewerb für sich.

Die Schweizer Schützinnen und Schützen können insgesamt mit ihrer Ausbeute mehr als zufrieden sein: «Wir freuen uns schon auf Morgen», sagt Daniel Burger. (cpe)

 

Gewinnen den Teamwettbewerb Herren Gewehr: Jan Lochbihler, Pascal Loretan, Christoph Dürr (obere Reihe v.l.) In der unteren Reihe die  Junioren (v.l.): Christian Alther, Manuel Lüscher und Sven Riedo

 

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