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Pascal Loretan siegt in Innsbruck

Die Bilanz von Pascal Loretan am <br>Grand Prix Tyrol in Innsbruck darf <br>sich sehen lassen. (Archivbild)
Die Bilanz von Pascal Loretan am
Grand Prix Tyrol in Innsbruck darf
sich sehen lassen. (Archivbild)

03.12.2016 - Nach dem zweiten Platz vom Samstag doppelt Pascal Loretan am Sonntag nach: Im zweiten Wettkampf am Grand Prix Tyrol in Innsbruck holt der Fribourger den Sieg. Jan Lochbihler wird Dritter.

 

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Schon am Samstag, 3. Dezember, hatte Pascal Loretan am Grand Prix Tyrol in Innsbruck gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Am Sonntag legte der Fribourger nochmals zu und holte sich nach dem zweiten Platz vom Vortag den Sieg. Mit 250.1 Punkten wies er Vortagessieger Alexander Schmirl in die Schranken. Der Österreicher kam auf 249.4 Zähler. Die hervorragende Schweizer Bilanz rundet Jan Lochbihler ab. Der Solothurner, der am Samstag noch nicht zu überzeugen vermochte, rehabilitierte sich am Sonntag eindrücklich und sicherte sich mit 226.3 Ringen den Bronzeplatz.

Bereits in der Qualifikation hatte Pascal Loretan überzeugt und sich in die Favoritenrolle gerückt. Mit 625.7 Punkten war er der beste Schütze. Jan Lochbihlers 620.8 Zähler reichten für den siebten Platz. Nicht ganz so gut lief es den beiden anderen Schweizern. Christoph Dürr wurde mit 617.3 Punkten 14., drei Ränge weiter hinten folgt Sandro Greuter (612.7).

 

Schweizer Frauen segeln knapp am Podest vorbei

Déjà-vu für die Schweizer Luftgewehrschützinnen: Auch am zweiten Wettkampftag am GP Tyrol in Innsbruck qualifizierten sich Petra Lustenberger und Marina Schnider souverän fürs Finale. Dort können sie aber wie schon am Samstag nicht um die Podestplätze mitreden. Petra Lustenberger wird mit 186.1 Punkten gute Fünfte, einen Rang dahinter folgt Marina Schnider mit 164.4 Zählern. Der Sieg ging an die Österreicherin Nadine Ungerank (249.6) vor Lisa Ungerank (249.2) und Vortagessiegerin Olivia Hofmann (227.8).

In der Qualifikation konnte insbesondere Petra Lustenberger überzeugen. Die Rothenburgerin landete mit 414.8 Punkten auf dem dritten Rang. Die 412.9 Zähler von Marina Schnider reichten für Platz 7. Knapp dahinter folgten die beiden weiteren Schweizerinnen Vanessa Hofstetter und Andrea Brühlmann. Hofstetter wurde mit 409.2 Punkten gute Neunte. Auf den Finalplatz fehlten ihr 1.8 Punkte. Nur einen Zehntelpunkt hinter der Bernerin klassierte sich Brühlmann auf dem 10. Rang.

Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport im SSV, ist mit dem Gezeigten mehr als zufrieden. «Pascal und Jan haben ein sehr gutes Finale geschossen», sagt er. «Aber auch alle anderen haben sehr gute Ansätze gezeigt.»

Ohne Schweizer Beteiligung fand der Luftgewehr-Final der Juniorinnen statt. Nina Suter, Sara Mosberger, Rebecca Pleithner, Linda Riedener und Sabrina Katschnig (alle vom Ostschweizer Nachwuchskader) scheiterten in der Qualifikation. (van)

 


Berichterstattung vom 3. Dezember

Pascal Loretan wird in Innsbruck Zweiter

Die Schweizer Luftgewehrschützinnen und -schützen starten am GP Tyrol in die Indoor-Saison. Der Fribourger Pascal Loretan zeigt, dass er für die kommenden Wettkämpfe gerüstet ist.

 

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Das Schweizer Team ist so früh wie noch nie in die Luftgewehr-Saison gestartet. Doch die Eidgenossen zeigen sich schon am ersten Wettkampf auf der Höhe ihrer Aufgabe. Das gilt insbesondere für Pascal Loretan. Der Fribourger wurde am GP Tyrol Innsbruck im ersten Wettkampf vom Samstag, 3. Dezember, sehr guter Zweiter. «Schon seine Qualifikation war sehr gut», lobt Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport. Als Vierter mit 624.2 Punkten qualifizierte er sich diskussionslos fürs Finale. Den anderen Schweizern gelang das leider nicht. Christoph Dürr wurde mit 620.1 Punkten guter Elfter. Der Jungspund, der erst auf diese Saison hin von den Junioren in die Elite aufstieg, liess damit Jan Lochbihler (15., 618.7) und Sandro Greuter (18., 616.5) deutlich hinter sich.

In der Endausmarchung vermochte sich Pascal Loretan nochmals zu steigern. Nach den 24 Schuss des bereits nach den neuen ISSF-Regeln ausgetragenen Finals musste sich Loretan nur dem Österreicher Alexander Schmirl geschlagen geben. Schmirl erzielte 247.7 Punkte, Loretan 246.9. Komplettiert wird das Podest mit dem Österreicher Nikolaus Blamauer.

 

Petra Lustenberger und Marina Schnider im Final

Auch die Schweizer Damen zeigten sich schon früh in der Saison bereit für höhere Aufgaben. Marina Schnider als 4. (414.8) und Petra Lustenberger als 5. (414.3) qualifizierten sich fürs Finale. Dort lief es allerdings nicht ganz nach Wunsch. Schnider und Lustenberger fielen früh aus der Entscheidung und belegten die Ränge 6 (Lustenberger) und 7 (Schnider). Der Sieg ging an die österreichische Olympia-Teilnehmerin Olivia Hofmann vor ihren Landsfrauen Stephanie Obermoser und Katharina Auer.

Nicht in den Final der besten Acht geschafft haben es Andrea Brühlmann (10., 409.5) und Vanessa Hofstetter (13., 404.6). Sie haben – wie alle anderen Schweizerinnen und Schweizer auch – am Sonntag, 4. Dezember, die Chance, sich erneut zu beweisen. Die Devise von Daniel Burger ist klar: «Wir wollen weiter an uns arbeiten und unsere Technik und die mentalen Ziele umsetzen.»

 

Nina Suter wird im Juniorinnen-Wettkampf gute Fünfte

Knapp neben dem Podest landete Nina Suter. Die Juniorin wurde mit 182.9 Punkten gute Fünfte. In der Qualifikation hatte es für Suter noch besser ausgesehen. Sie lag mit 414.4 Punkten auf dem dritten Rang. Der Sieg ging an die Österreicherin Christine Schachner mit 249.0 Punkten. Neben Suter traten vier weitere Juniorinnen des Ostschweizer Nachwuchskaders zum Luftgewehr-Wettkampf an. Für sie reichte es aber nur für Platzierungen in der zweiten Hälfte der Rangliste. Sabrina Katschnig belegte mit 400.5 Punkten den 28. Rang. Knapp dahinter folgte mit 400.1 Punkten Sara Mosberger auf Platz 31. Auf Rang 39 klassierte sich Linda Riedener (394.9), Rebecca Pleithner belegte mit 390.1 Zählern den 42. Platz. (van)

 


 

Vorschau auf den Grand Prix Tyrol, 2. bis 4. Dezember

13 Schützen vertreten die Schweizer Farben in Innsbruck

Die Schweizer Schützen starten auf internationaler Ebene in die Luftgewehr-Saison. Am Grand Prix Tyrol in Innsbruck treffen sie auf Konkurrenz aus Österreich, Tschechien, Italien und San Marino.

 

Programm

Startlisten

 

Wettkampfeinsätze bringen Routine und Erfahrung. Das ist die Devise von Daniel Burger, Leiter Bereich Spitzensport, und seinem Trainerteam. Deshalb ist der Wettkampfkalender in der Indoor-Saison für die Schweizer Spitzenschützen dichter gedrängt als in früheren Jahren. Bereits am nächsten Wochenende starten acht Nationalteam-Mitglieder am Grand Prix Tyrol in Innsbruck auf internationalem Parkett in die Indoor-Saison. Andrea Brühlmann, Vanessa Hofstetter, Petra Lustenberger und Marina Schnider stehen am Samstag, 3. Dezember, um 9.15 Uhr sowie am Sonntag, 4. Dezember, um 8.30 Uhr im Einsatz. Die Chancen auf eine Finalteilnahme stehen gut.  Die Finals finden am Samstag um 11.30 Uhr und am Sonntag um 12.10 Uhr statt. Die Konkurrenz kommt insbesondere aus Österreich und San Marino. Ein Feld, in dem die Schweizer Schützinnen problemlos mithalten sollten.

Dasselbe gilt für die Herren. Jan Lochbihler, Sandro Greuter, Christoph Dürr und Pascal Loretan ist es zuzutrauen, dass sie Final- und Podestplätze erreichen. Die vier Schweizer Männer sind am Samstag ab 9.15 Uhr im Schiessstand, am Sonntag beginnt ihr Wettkampf um 13.25 Uhr. Zu den Endausmarchungen treten die Schützen am Samstag um 11.30 Uhr und am Sonntag um 15.40 Uhr an.

In Innsbruck nicht mit dabei sind die Pistolenschützen. Dafür ist das Ostschweizer Nachwuchskader mit fünf Athletinnen im Luftgewehr-Juniorinnen-Bewerb am Start. Für Nina Suter, Rebecca Pleithner, Linda Riedener, Sara Mosberger und Sabrina Katschnig liegen Spitzenplätze ebenfalls in Reichweite. Wie man in Innsbruck gut schiesst, weiss zumindest Nina Suter ganz genau: Die Gossauerin hat im Januar 2016 am Meyton Cup Innsbruck den Juniorinnen-Wettkampf gewonnen. (van)

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