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Appenzell Innerrhoden

Das AIKSF 2016 ist online

09.12.2014 - «Sönd Wöllkomm»: Unter diesem Motto lädt Appenzell Innerrhoden 2016 zu seinem Kantonalschützenfest ein, das in der Zeit vom 11. Juni bis 3. Juli stattfinden wird. Informationen zum Fest gibts ab sofort im Netz.

Das Organisationskomitee (OK) unter der Leitung von Anton Signer freut sich über den virtuellen Besuch interessierter Schützen auf www.aiksf.ch und die frühzeitige Datumsreservation auf den Frühsommer 2016. Eröffnet wird das 7. Appenzell Innerrhoder Kantonalschützenfest am Freitag, 10. Juni 2016 mit dem Offiziellen Tag. Schiessdaten sind am Sa/So 11./12., Fr-So 17.-19. und Fr-Mo 24.-27. Juni sowie Fr-So 1.-3. Juli. Das Absenden findet am 22. Oktober 2016 statt. Träger des Anlasses ist der Appenzell Innerrhoder Kantonalschützenverband, der 10 Gewehrvereine, einen Pistolenverein  und eine Veteranensektion zählt und ca. 750 Mitglieder hat, davon sind etwa 300 linzenziert. Organisiert wird das Schützenfest durch ein OK, das sich aus einem Leitenden Ausschuss (LA) und einem erweiterten OK der Innerrhoder Schützenvereine sowie zusätzlichen Freiwilligen und einigen Spezialisten zusammensetzt. Der Grossanlass findet in der Regel alle 12 Jahre statt.

Das Logo des AIKSF 2016.

Mit Backnasli und Pulverkistenschiessen

Geschossen wird 2016 auf den 300m-Schiessanlagen in Appenzell-Meistersrüte, Eggerstanden, Gonten, Haslen und Oberegg, alle ausgerüstet mit im Minimum 8 bis 16 SIUS-Scheiben mit elektronischer Trefferanzeige, sowie auf der Pistolenschiessanlage in Appenzell. Als Kranzsujet wurde der Knopf der Appenzeller Männertracht gewählt. Handwerker und Goldschmied Sebastian Fässler wurde mit der Kreation beauftragt. Der Knopf wird an Stelle einer Kravatte getragen. Als Andenken oder als Zahlungsmittel am Fest wird der Backnasli abgegeben zum Einlöswert von Fr. 5.-. Der Backnasli kann mit Tombolalosen gewonnen und eingelöst werden an den offiziellen Schiesstagen auf den Schiessplätzen und in der Festzentrale. Eine Besonderheit stellt in Appenzell auch das Pulverkistenschiessen dar als krönender Abschluss von wichtigen Schiessanlässen. Es muss dabei aus 300 Metern Distanz ein mit Schwarzpulver randvoll gefülltes Holzkistchen mit den Massen 30 auf 30 Zentimeter, das auf einem Pfahl montiert ist, getroffen werden. Das Ergebnis ist ein Blitz, gefolgt von einer ohrenbetäubenden Detonation. Wann dieser lärmige Brauch bei den Innerrhoder Schützenvereinen eingeführt worden ist, lässt sich nicht genau belegen. Der grosse Knall wurde jedoch erstmals 1891 in einem Protokoll des Kantonalschützenvereins erwähnt. Damit die Pulverkiste explodiert, muss der Schütze oder die Schützin ein im Zehnerkreis aufgeklebtes Chäpseli treffen, das als Zünder wirkt. (atp)

Impression vom Pulverkistenschiessen am Wettschüssi 2014.

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