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Zürcher Stadtschützen

Ein feierlicher und würdevoller Schützenabend im Albisgütli

Die Gesellschaftsmeister (vl): Markus<br>Beusch, Peter Meier 50,<br>Silvia Guignard, Markus Bacharach,<br>Stephan Buschor (es fehlt Oliver Moraz)
Die Gesellschaftsmeister (vl): Markus
Beusch, Peter Meier 50,
Silvia Guignard, Markus Bacharach,
Stephan Buschor (es fehlt Oliver Moraz)

18.11.2013 - Mit dem Abschluss der Freiluft-Schiesssaison und dem bevorstehenden Jahreswechsel stehen für viele Vereine und Gesellschaften landauf und landab noch gesellschaftseigene Höhepunkte auf dem Programm. Dazu gehören die Ausschiesset, die Absenden von Vereins- und Gesellschafts-Jahresmeisterschaften, die Auszeichnung von besonders erfolgreichen Schützinnen und Schützen aus den eigenen Reihen bis hinauf auf die nationale und internationale Stufe sowie die Ehrung von verdienstvollen und ehrenamtlich tätigen Funktionären. Seit Jahren pflegt die Schützengesellschaft der Stadt Zürich diese Tradition mit der Einladung zum feierlichen Schützenabend in den Festsaal des hauseigenen Albisgütli.

Festlich

Der Schützenabend ist zweifelsohne das gesellschaftliche «Highlight» am Schluss einer reich befrachteten Schützensaison, für Jugendliche, Ältere, Vorstände, gleichermassen wie für Funktionäre und weitere geladene Gäste mit Partnerinnen und Partnern. Es wird um festliche Garderobe gebeten. Deshalb werden die modisch-eleganten Roben und der feinste Zwirn zum Gala-Stelldichein aus den Kleiderkästen geholt. Ein sonst nicht so gewohnter Anblick unter Schützen. Doch der Anlass ist ja auch speziell. Der Festsaal im Albisgütli ist feierlich geschmückt, die Tische weiss gedeckt, das Silber ausgerichtet und die brennenden Kerzen verbreiten ein dezentes Licht. Es gibt keine Sitzordnung, man setzt sich hin wo man will. Wer von den Stadtschützen ein Ehrenbecher sein eigen nennt, nimmt ihn mit und viele trugen die Stadtschützenkokarde am Veston. Die Stimmung war wie gewohnt fröhlich-beschwingt und feierlich-würdevoll zugleich.

Pokale, Becher, Medaillen und Blumen

Neben dem geselligen Treffen steht vor allem die Abgabe der gesellschafts-internen Auszeichnungen, Pokale, Gobelets sowie Ehrenpreise, Medaillen, Blumen oder ein «guter Tropfen» an die über das Jahr sportlich erfolgreichen Aktiven und Jugendlichen und die verdienten Funktionäre im Mittelpunkt. In einer ersten Abteilung durften die Gesellschaftsmeister (Peter Frei 50, Markus Beusch, Markus Bacharach, Stephan Buschor, Silvia Guignard) auf die Bühne (Oliver Moraz fehlte) dann die Gewinner die Gesellschaftsauszeichnungen und schliesslich wurden die besten sportlich erfolgreichsten Nachwuchsschützen geehrt. Zahlreiche jugendliche Gewehr- und Pistolenschützen, die sich über das Jahr besonders engagierten und die Kurse besuchten erhielten als Belohnung eine Einladung zum Schützenabend. Sie fühlten sich auf Anhieb sehr wohl in der eher ungewohnten Umgebung. 

Im zweiten Block der Ehrungen kamen vor allem die erfolgreichen Teilnehmer an den verschiedenen Gruppenmeisterschaften zum Zug und anschliessend die Stadtschützen die auf nationalem und internationalem Parkett von sich reden machten. Besonders erwähnt wurde die Silbermedaille der Gewehrschützin Martina Landis an den Studentenweltmeisterschaften im russischen Kasan. 

Mit einem guten Tropfen oder mit Blumen wurden auch verschiedene verdienstvolle Mitarbeiter geehrt. Darunter die Schiesssekretärinnen Sabina Casutt, Vroni Wyss und Erika Mühlebach, dazu Kurt Wick als Allrounder sowie das Schützenstube-Wirteehepaar Heidi und Robert Bowalle. Die beiden werden auf Ende Jahr in die Pension gehen. Zum Abschluss der Ehrungen folgte die Vorstellung des Schützenmeister-Kollegiums und nachfolgend übergab Gesellschaftsobmann Mike Bloch, der einmal mehr als geschickter Moderator durch den Abend führte, seinem Stadtschützen-Generalsekretär René Hegner den verdienten guten Tropfen mit einem Blumenstrauss. 

Condoliere-Buffet – ein Gedicht

Es ist nicht leicht zu beschreiben, was «Albisgütlidirektor» Georg Tännler mit seiner Crew jedes Jahr für ein Buffet hinzaubert. Dieses Mal hiess das Motto «Condoliere» und es war, kurz gesagt, einmal mehr ein «delikates Gedicht von A bis Z». Etwas vom feinsten für das Auge und für den Gaumen, ein kulinarischer Highligth eben. Schliesslich war da auch wieder die Tanz- und Stimmungsband hgh (heinz/günther/heinz), welche mit ihren musikalischen Einlagen die Pausen überbrückte und am Schluss die Tanzfreudigen aller Altersstufen auf die Tanzfläche lockte.

Die Tradition lebte, die Organisation klappte «wie am Schnürchen». Es war summa summarum ein wiederum gelungener und erlebnisreicher Galabend, einer sowohl sportlich als auch gesellschaftlich intakten Schützenfamilie. (wht)

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