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Altstätten/St. Gallen

Appenzeller gewinnt Barbaraschiessen im Rheintal

Das feuerspeiende Handrohr,<br> hier abgefeuert von Peder Vital <br>aus Trimmis, ist der älteste Schiessprügel <br>der Welt.
Das feuerspeiende Handrohr,
hier abgefeuert von Peder Vital
aus Trimmis, ist der älteste Schiessprügel
der Welt.

09.12.2012 - Schon zum 14. Mal wurde von den Vorderlader Schützen im Hädler in Altstätten zu Ehren der Schutzpatronin der Schützen und Feuerwerker das Barbaraschiessen durchgeführt. Traditionell nehmen an diesem Gedenkschiessen etwa 40 Personen teil, – mehr haben im Schützenbeizli zum Freischütz nicht Platz – , die eine enge Beziehung zum Schiesswesen haben.

Organisiert wurde dieses Schiessen wieder von Mario Margadant aus Balgach, seines Zeichens Präsident der Vorderlader Schützen Schweiz, der von einigen Helfern von den Schwarzpulver Schützen Altstätten unterstützt wurde.

 

Rang und Namen

Unter anderen waren heuer nebst dem Sieger, der Präsident des Innerrhoder Kantonal Schützen Verbandes ist, Bernhard Lampert, Zentral Präsident der Schweizer Schützen Veteranen, Jenins, Bruno Preisig, Präsident des Ausserrhoder Kantonal Schützen Verbandes, Niederteufen, Ernst Memet, Präsident der Kantonalen Schiesskommission AR, Herisau, Walter Burkhardt, Vice Präsident des Bündner Kantonal Schützenverbandes, Domat Ems, Willi Kreis Präsident der Ostschweizer Waffensammler Gesellschaft, Wittenbach oder Gérard Métral, Obmann Arquebuse Genf, dabei.

 

Halbprofi

Sieger Franz Wetter entpuppte sich dabei als Halbprofi des Vorderladerschiessens. Er gewann das hochrangige Schiessen der Vorderlader Amateure mit 41 von 45 möglichen Punkten. Ihm am nächsten kam mit 38 Zählern Tizian Calvi aus St. Margrethen. Sehr gut auch Anita Walser aus Niederwil die als fünfte 36 Punkte erzielte.

Auch Emil Teindel scheint heimlich geübt zu haben. Der pensionierte Mann Gottes, aus Rebstein, vor einem Jahr noch 27., machte als sechster mit 36 Punkten einen gewaltigen Sprung nach vorne. Ob Der ehemalige Pfarrer etwas Hilfe von Oben hatte?

Glückssache Ehrenscheiben

Ein Hit war wieder das Schiessen auf die von Willi Aregger aus Bad Ragaz angefertigten Ehrenscheiben. Mit einem Schuss musste ein bestimmter auf der Bildscheibe aufgemalten Punkt getroffen werden oder mit dem Schuss diesem am Nächten sein.

Bester Bilder Schütze war Engelhard Pargätzi aus Domat Ems, der voll ins Schwarze, oder im Fall seiner Scheibe, ins Weisse traf. Kommentar des Schützen: «Diese Scheibe bekommt bei mir einen Ehrenplatz. Ich hänge sie ins Fenster damit ich meinen Freund und Nachbar ärgern kann. Der hätte sie nämlich auch gern gehabt».

Die andern beiden Scheiben hängen bei Willi Kreis in Wittenbach und bei Bezirksrat Franz Fässler in Appenzell. Jede Scheibe erzählte wiederum eine zum Nachdenken anregende Geschichte. Auf Pargätzis Bilderscheibe waren ein Wolf, ein Biber, ein Luchs und ein Bär aufgemalt mit der Bemerkung: Sie waren da und sind verschwunden, teils selbst, teils mit Hilfe, haben sie zurückgefunden.

 

Rangliste: 1. Franz Wetter, Appenzell, 41 Punkte; 2. Tizian Calvi, St. Margrethen, 38; 3. Peder Vital, Trimmis, 37; .4. Engelhard Pargätzi, Domat Ems, 36; 5. Anita Walser, Niederwil; 56. Emil Teindel, Rebstein, 36; 7. Walter Burkhardt, Domat Ems, 35; 8. Anton Signer, Appenzell, 35; 9. Bernhard Lampert, Jenins, 35; 10. Kaspar Wetli, Berneck, 34.   (mh)

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