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SSV-Präsidentenkonferenz in Ittigen

Neues Beitragsmodell soll forciert werden

23.11.2012 - Die Präsidentenkonferenz des Schweizer Schiesssportverbandes SSV hat an ihrer Tagung im Haus des Sports in Ittigen das Abomodell 2014 auf Antrag des Berner Verbandes zurückgewiesen. Forciert werden soll die Überarbeitung des Beitragsmodells 2014. Besser koordiniert werden sollen die Termine für Kantonal- und Landesteilschützenfeste.

Der Antrag des SSV-Vorstandes, ab 2014 SchiessenSchweiz jedem Lizenzierten zukommen zu lassen, hat sich bei der Abstimmung der Kantonalpräsidenten nicht durchgesetzt. Die Mehrheit will mehr. Nicht nur die Kosten der Verbandspublikation, sondern die der ganzen Kommunikation sollen in das Beitragsmodell eingebaut werden. Dies beinhaltete der Antrag der Ostschweizer Verbände. Kommunikation beinhaltet die Print Ausgabe von Schiessen Schweiz (Druckkosten, Versandkosten, Produktionskosten), die Kosten für den online Auftritt des SSV, die Aufwände für shooting-news und newsletters. Auch weitere social media Auftritte (Facebook, Twitter etc.) sollen überprüft werden, um dem Informationsbedürfnis der jüngeren Schützengeneration noch besser gerecht zu werden. All das soll bei der Bearbeitung des Beitragsmodells einfliessen. Beibehalten werden der Abopreis und die Erscheinungsweise für SchiessenSchweiz für das Jahr 2013.

Weiter informierte Hans-Peter Wüthrich, Kampagnenleiter „Nein zur zur Abschaffung der Wehrpflicht“ vom Verein für eine sichere Schweiz, über die vorgesehenen Massnahmen gegen diese Initiative. Der SSV wird seine Parole an der DV vom 19.April 2013 fassen. Fredy Lienhard war für den Rückblick auf das Eidg. Schützenfest für Jugendliche in Glarus zuständig. Weiter informierte Urs Weibel über den Stand der Vorbereitungen des Eidgenössischen Schützenfests Wallis 2015.

Einig waren sich die Präsidenten der Kantonalverbände, dass betreffend Kantonalschützenfesten die Koordination verbessert werden muss. „Rund 30‘000 Aktive besuchen pro Jahr Kantonalschützenfest. Verteilen sich diese auf drei Feste, stehen Aufwand und Ertrag für die Organisatoren im Gleichgewicht, war der einhellige Tenor. Deshalb soll schon Jahre vor der Bewilligung klar sein, welcher Verband in welchem Jahr sein Fest organisiert. Kein Musikgehör hatten die Versammelten für die Finanzierung einer speziellen Werbekampagne für das Feldschiessen.

Informiert wurden die Präsidenten und Finanzchefs der KSV und UV von Philippe Sundermann, wie mit SSV-Partner Cornercard Verbände und Vereine profitieren können. Wie es um die Finanzen des SSV bestellt ist, machte Vorstandsmitglied Luca Filippini der Versammlung klar. Für 2012 zeichnet sich ein leichtes Defizit ab, für 2013 wird ein hauchdünn positiver Abschluss budgetiert. Das kam vor allem vor allem dank enormen Sparbemühungen in allen Kompetenzzentren des SSV zustande. Dass die Sparschraube aber nicht mehr ohne massiven Leistungsabbau weiter zugedreht werden kann, wurde aus dem Referat von Chef KZen Breitensport Roger-René Müller klar. So wird das „Beitragsmodell 2014“ mit einer zu erwartenden Beitragserhöhung wohl zum Prüfstein für die Zukunft des Verbandes.

 

 

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