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Volksinitiative gegen Waffengewalt im Auge behalten

15.11.2008 - (pd) Die Jahresversammlung der Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz, der Zusammenschluss von nationalen Verbänden und Organisationen, die sich mit dem Schiesssport, der Jagd und dem Sammeln von Waffen in der Schweiz befassen, hat an seiner ordentlichem Tagung unter dem Vorsitz von Rita Fuhrer (Präsidentin des SSV) in Zürich von der bevorstehenden Inkraftsetzung des revidierten Waffengesetzes Kenntnis genommen. Im Kampf gegen die Volksinitiative Für den Schutz gegen die Waffengewalt will man zuwarten und sich erst im Vorfeld des Abstimmungstermins engagieren.

Die Inkraftsetzung des revidierten Waffengesetzes mit den Änderungen im Waffenrecht wird auf den kommenden 12. Dezember erwartet. Die markantesten Abweichungen gegenüber der Gesetzgebung vom 1.1.1999 betreffen die Anpassung des Waffengesetzes an die EU-Richtlinie durch das Schengen-Abkommen und der landesinternen Revision durch das Parlament, sowie die entsprechende Anpassung der Verordnung über Waffen, Waffenzubehör und Munition. Die Waffeninhaber und weitere Betroffene werden mit Broschüren und Internetbeiträgen über die Veränderungen in Bereichen Waffenerwerb und -besitz sowie Nachregistrierung informiert.

Im Mittelpunkt des IG-Treffens, an dem erstmals auch Vertreter der Waffensammler und Jäger teilgenommen hatten, stand auch die Orientierung über das Vorgehen, um der Volksinitiative Für den Schutz gegen die Waffengewalt erfolgreich entgegenzutreten.

Gegenwärtig läuft die Unterschriftensammlung der Initianten, die am 3. März des kommenden Jahres abgeschlossen sein muss. Nach der Kontrolle über das Zustandekommen und der Bearbeitung durch Bundesrat und Parlament, wird der Abstimmungstermin frühestens auf Ende 2010 erwartet.

Die Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz, welche die Kampagne gegen die Volksinitiative Für den Schutz gegen die Waffengewalt koordiniert und gemeinsam führen wird, will sich vorerst auf Informationen und Orientierungen der Mitglieder ihrer Verbände beschränken und erst in der Phase des Abstimmungskampfes aktiv öffentlich eingreifen. Die dafür erforderlichen finanziellen Mittel stellen in erster Linie der Schweizerische Schiesssportverband, dessen Mitglieder mit je 5 Franken während drei Jahren rund 1,2 Millionen beisteuern und Pro Tell, welches sich ebenfalls mit freiwilligen Beiträgen seiner Mitglieder engagieren will, zur Verfügung.

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