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Basis für London 2012 gelegt

18.12.2008 - Eine Woche nach den Kadern sind die Sponsoren und Ausrüster über die Zielausrichtung der Abteilung Leistungssport informiert worden. Zwei Finalplätze an den Olympischen Spielen 2012 bilden die Spitze der angestrebten Erfolgspyramide.

Toni Küchler (Präsident der Gönnervereinigung), Theo Kromer (Kromer Print AG), Stefan Fluri (Bekleidung H2O), Heinrich Bleiker (Bleiker Sportwaffen) und das Duo Martin Truttmann/Stefan May (Truttmann Schiessbekleidung) nützten unter Leitung von SSV-Direktor Urs Weibel die Chance, um sich aus erster Hand auf der Geschäftsstelle in Luzern über die künftige Strategie der von Vorstandsmitglied Fritz Schaffner präsidierten Abteilung Leistungssport (ALSP) zu informieren.

Dass sich in der abschliessenden Diskussion alle Gäste mit Anregungen oder durchaus auch kritischen und lobenden Voten zu Wort meldeten, zeigte den SSV-Verantwortlichen, dass der Info-Abend einem Bedürfnis entsprach. Die Sponsoren waren sich dabei einig, dass die aufgezeigten Neuerungen bzw. die Vertiefung der bewährten Strategien ein Schritt in die richtige Richtung sein kann. Wichtig werde jedoch sein, auch darüber herrschte unter den Info-Teilnehmern Einigkeit, die nach den Olympischen Spielen von Peking gemachten Analysen und Erkenntnisse umzusetzen.

Neuregelung

Innerhalb der ALSP wurde die Zuständigkeit anlässlich einer Aussprache mit Präsidentin Rita Fuhrer wegen der hohen zeitlichen Belastung für den Chef ALSP neu geregelt. Fritz Schaffner (Stellvertretung: August Wyss) behält die Gesamtleitung und führt die Bereiche Dienste und Nachwuchsförderung (strategische Belange). Den Bereich Leistungssport (operative Belange) übernimmt wie bereits im Juni 2008 vorgeschlagen SSV-Direktor Urs Weibel, der mit Michael Ansermet (Chef Leistungssport) sowie Wolfram Waibel (Head-Coach Gewehr) und Krzysztof Kucharczyk (Head-Coach Pistole) für die Selektionen zuständig ist.

Das Fernziel bleiben zwei Finalplätze an den Olympischen Spielen 2012 in London sowie die Einstufung 1 bei Swiss Olympic. Ausgehend von der Spitze der Erfolgspyramide geht es nach den Ausführungen von Urs Weibel ab 2009 darum, auf allen Stufen die Basis zu schaffen, damit die in A-, B- und C-Kader (Elite) eingeteilten Schützen und Schützinnen mit "hohem Potenzial" die vorgegebenen Ziele erreichen können. Ein neues Entschädigungsmodell (tieferes Fixum - höhere Prämien) soll sich ebenso positiv auswirken wie die vermehrte Erholungszeit.

Unterstützt werden ausschliesslich Sportler, welche sich bis 2012 bedingungslos und mit vollem Engagement für den Sport entscheiden. Chancen, für internationale Wettkämpfe selektioniert zu werden, erhalten unabhängig der Kaderzugehörigkeit aufgrund der Resultate alle Schützen und Schützinnen. Ein A-Kader-Athlet hat das Anrecht auf zwei Weltcupeinsätze pro Jahr.

 

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