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Grossartiger Sieg Bürges im Dreistellungsmatch

22.09.2007 - (Shd) Am Europacupfinal der 300-m-Schützen in Winterthur hat Marcel Bürge (Lütisburg) den Dreistellungsmatch gewonnen.

In der Königsdisziplin (Stutzermatch) im Grosskaliberschiessen verwies er den Schweden Thore Larsen mit einem Punkt Vorsprung auf den Ehrenplatz. In der Frauenkonkurrenz wurde Andrea Brühlmann (Winden) hinter der Dänin Charlotte Jakobsen Zweite.

In der leistungsmässig auf höchstem Niveau ausgetragenen Dreistellungskonkurrenz der Männer blieb die Spannung bis zum letzten Schuss erhalten. Nachdem Bürge im 119. Schuss (je 40 Liegend, Stehend und Kniend) einen Neuner angezeigt bekommen hatte, brauchte er zum Abschluss des Kniend-Teilprogrammes und um den Sieg sicherzustellen noch einen Zehner. Mit einem Neuner wäre er punktgleich mit Larsen gewesen, hätte ihm aber aufgrund der schlechteren letzten Serie den Erfolg überlassen müssen. Der fünffache Schweizermeister vor zwei Wochen behielt aber die Nerven, schoss vor grosser Zuschauerzahl den vielumjubelten Zentrumstreffrer und holte damit den Sieg und gleichzeitig das vom Unternehmen LAPUA ausgesetzte Preisgeld in der Höhe von 3000 Euro.

Damit realisierte Bürge nach zwei zweiten und zwei dritten Plätzen seinen ersten Europacup-Finalsieg. In der 17-jährigen Geschichte der EC-Finals ist er erst der dritte Schweizer Dreistellungssieger. Bisher schafften dies nur Norbert Sturny (1992 und 1995) und Daniel Burger (1996 und 2000), der derzeitige Nationaltrainer des 300-m-Kaders.

"In der Schlussphase wurde es unglaublich zäh. Ich wusste, dass 1172 Punkte für eine Medaille gut waren. Der Neuner im vorletzten Schuss kann einfach passieren, doch ich konnte mich nochmals aufbauen und mit einem Zehner abschliessen", sagte Bürge nach der dramatischen Schlussphase.

Bei den Frauen holte die 26-jährige Charlotte Jakobsen, nachdem sie am Vortag schon Zweite im Liegendschiessen geworden war, ihren vierten Finalsieg im Dreistellungsschiessen. Nach zahlreichen Abmeldungen war das Finalfeld mit lediglich sieben klassierten Schützinnen äusserst schwach besetzt. Von den beiden Schweizerinnen konnte nur Andrea Brühlmann, die Siegerin vor zwei Jahren, an der Spitze mithalten. Obwohl sie liegend sieben Punkte eingebüsst hatte, konnte sie sich den zweiten Platz sichern..

 

      

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