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Enttäuschendes Gewehr-Resultat

19.10.2007 - In einem spannenden Wettkampf verpasste das Schweizer Quartett an den Military World Games in Indien eine Medaille im „Military Rapid Fire“ (MRF). Der fünfte Rang kommt einer Enttäuschung gleich.

Der bei den Gewehrschützen stationierte Missionschef Urs Weibel sprach nach dem Team-Bewerb das aus, was wohl alle in der Schweizer Mannschaft dachten: „Eine Medaille wäre zu holen gewesen. Es hat während des Wettkampfs einmal mehr gut ausgeschaut und am Schluss ist nichts draus geworden. Ich kann mit der Leistung nicht zufrieden sein und bin enttäuscht.“ 

Die Hoffnungen ruhten zum Schluss auf Marco Müller. Doch der Aargauer lieferte zu Beginn das tiefste Liegend-Ergebnis (191). Stehend schloss er das Programm mit zweimal „6“ ab (88). Kniend folgte - wie bei Simon Beyeler mit dem Standardgewehr – der unerklärliche Einbruch (178). Statt die eigene Mannschaft näher an die Spitze heran bringen zu können, lieferte die Nummer vier das Streichresultat (550). Die Schweizer gerieten im übrigen bereits nach der zweiten Ablösung in Rücklage, weil Simon Beyeler stehend 1x6, 4x7, 4x8 schoss (168). Eine Edelmetall-Chance hätte nur bestanden, wären seine 551 das Streichresultat gewesen.

Allerdings wuchsen zu Beginn auch Marcel Bürge (558) und Beat Müller (554) nicht über sich hinaus, sondern zeigten eine durchschnittliche Leistung. „Insgesamt“, so Urs Weibel, „hatten wir von ihnen ebenfalls mehr erwartet.“ Beide kamen stehend mit 175 (Bürge) und 174 (Müller) nicht wirklich auf Touren. 558, 554, 551 und 550 reichen international zu einem durchschnittlichen Resultat, aber nicht für einen Spitzenplatz. Norwegen, Finnland, Österreich und Russland durften sich ein höheres Total notieren lassen. Immerhin dürften sich alle Schweizer für den Einzelfinal klassieren. 

Ansonsten scheint sich die „allgemeine Lage“ gegen Ende der Weltspiele zu normalisieren. Die Busse weisen nur noch 30 Minuten Verspätung auf. Nach wie vor sind die Range Officers und Jury-Mitglieder nicht immer auf der Höhe ihrer Aufgabe. Zudem traten Schützen im MRF an, denen nicht bewusst war, dass abwechslungsweise auf den geraden und ungeraden Scheibennummern geschossen wird…

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