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Keine Gruppenmeisterschaft Kniend

30.10.2006 - (Shd) In der Schweizerischen 300-m-Gruppenmeisterschaft wird kein separates Feld Kniend eingeführt. Dies beschlossen die Präsidenten der Kantonal- und Unterverbände des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV) anlässlich der erstmals von der neugewählten Verbandsvorsitzenden Rita Fuhrer (Auslikon) geleiteten Präsidentenkonferenz in Bern.

Die Gruppenmeisterschaft mit alljährlich rund 35 000 Teilnehmern gehört zu den wichtigsten Aktivitäten im Breitensportangebot des nationalen Schiesswesens.

Während der Antrag auf Erhöhung der Schusszahl von 10 auf 20 Schüssen im Feld A der Sportwaffen ohne Einreden genehmigt wurde, fand das Berner Votum, die mit Hilfsmitteln modifizierten Sturmgewehre 57 wieder dem Feld B (alle Sturmgewehre 57) zuzuordnen, keine Mehrheit. Ab 2007 müssen die den nicht aufgerüsteten Sturmgewehren in der Präzision überlegenen Sportgeräte im Feld D mit allen Ordonnanzwaffen (Karabiner und Sturmgewehre 90) konkurrieren. Zuvor hatte bereits ein Antrag des Solothurner Kantonalverbandes, die GM künftig auf zwei Felder zu reduzieren (Sport- und Ordonnanzgewehre), keine Chance auf Zustimmung.

Genehmigt wurden dagegen die Änderungen in den Reglementen Einzelwettschiessen (20 Schuss-Programm) und der Schweizerischen Sektionsmeisterschaft auf 300, 25 und 50 m mit neuen Berechnungsgrundlagen in den Qualifikationen, einheitlichen Teilnehmerzahlen bei den Vereinen, die am Final teilnehmen können, sowie die Reduktion der Schusszahl Pistole 50 m auf zehn Schuss Einzelfeuer.

Hellhörig wurden die Vertreter der Kantonal- und Unterverbände im Informationsblock, als Finanzchef Fritz Reimann über die Eckdaten des Finanzplanes berichtete und dabei verlauten liess, dass man 2008 allenfalls mit einer Erhöhung der Mitgliederbeiträge rechnen müsse. Angesichts der in vielen Verbänden angespannten Finanzlage rief diese Ankündigung einige Konferenzteilnehmer mit der Forderung um genauere Auskünfte auf den Plan.

Die Verbandsvertreter erhielten ausserdem Kenntnis, dass das Schweizerische Schützenmuseum, dessen Träger der Schweizer Schiesssportverband ist, in eine Stiftung umgewandelt werden soll. Dies, weil das neue Rechnungsmodell von Swiss Olympic stille Reserven wie die in der Rechnung des SSV auf Null abgeschriebene Museumsliegenschaft (das Sammelgut eingeschlossen) nicht zulässt.

Abschliessend wählte die Präsidentenkonferenz neben den bisherigen Kommissionsmitgliedern neu Jürg Bäbler (Glarus) in die Abteilung Leistungssport, Alfred Brodbeck (Giebenbach) und Ulrich Klaey (Corban) in die Technische Kommission 300 m sowie Fritz Fiechter (Biel), Hansueli Wenger (Lostorf) und Peter Wettstein (Birmensdorf) in die TK 10/50 m.

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