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300-m-Europacupfinal in Frankreich: Französische Siege im Liegendschiessen

16.09.2005 - (Shd) Zum Auftakt der Europacupfinals der 300-m-Schützen in Saint Jean de Marsacq (Fr) gewann Pascal Bessy (Fr) wie im Vorjahr den Liegendmatch. In der gleichen Konkurrenz bei den Frauen siegte Christine Chuard (Fr). Für die Schweiz gab es keine Medaillen.

Der bereits 49-jährige mehrfache Welt- und Europameister Bessy lag nach der vierten von sechs Serien noch auf Maximumkurs, ehe er im 44. und 45. Schuss die einzigen Neuner kassierte. Die Ehrenplätze belegten der Schwede Per Sandberg, der am Europacup in Aarhus schon Dritter gewesen war, und der Norweger Espen Berg Knutsen, der WM-Dritte von 2002.

Für Marcel Bürge (Lütisburg) lag nicht mehr drin, zumal er schon 33 Probeschüsse brauchte, ehe er mit dem eigentlichen Wettkampf begann. "Ich fand einfach meine Sicherheit nicht. Die Schusswerte entsprachen meistens nicht meinen Vorstellungen und dann war auch der Wind nicht einfach einzuschätzen. Am Schluss musste ich mit 594 Punkten noch zufrieden sein", zog der EM-Bronzemedaillengewinner vom Juli Bilanz. Nichts auszurichten hatten die beiden anderen Schweizer. Jürg Luginbühl (Rudolfstetten) lag schon nach drei Serien weit zurück (acht Verlustpunkte), und Peter Diethelm (Schänis) geriet mit nur 579 Punkten gar völlig unter die Räder.

Im Feld der zwölf Liegendschützinnen lag Andrea Brühlmann (Winden) langezeit aussichtsreich im Wettkampf. Die Ostschweizerin, die an den Schweizermeisterschaften wegen Rückenbeschwerden auf die 300-Konkurrenzen verzichtet hatte, vergab alle Aussichten auf den Sieg in der letzten Serie; der dritte Neuner kostete sie mit dem letzten Schuss sogar noch die Platzierung in den Medaillenrängen.

Bei den Frauen, die seit 1999 in einer eigenen Kategorie starten, nahm die Anzahl Schützinnen in den letzten Jahren stetig ab. Am Final beteiligten sich nur noch 13 Teilnehmerinnen aus sechs Nationen. Fehlende Finanzen für nicht olympische 300-m-Disziplinen und geringe Aussichten auf Spitzenklassierungen sind die meistgenannten Gründe für die kleinen Teilnehmerfelder.

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