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Waffenrecht und Lärmschutz Dauerthemen

17.11.2005 - (shd) Die laufenden Revision des Waffengesetzes und der Verordnung über den Lärmschutz waren die schwergewichtigen Themen an der ordentlichen Jahreskonferenz der Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz (IGS), in der 15 Mitgliederorganisationen des nationalen Schiesswesens und Pro Tell, der Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht zusammengeschlossen sind.

Im Zusammenhang mit der Waffengesetzgebung müsse man wachsam bleiben, sagte Peter Schmid (Münchenbuchsee), der Präsident des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV), wobei zu weiteren zentralen Inhalten auch die leihweise Abgabe von Ordonnanzwaffen an Jugendliche zur Sportausübung, die Unterstellung des Druckluftwaffenschiessens (Luftgewehre und Luftpistolen) unter die Waffenerwerbscheinpflicht sowie die Abgabe der Waffen nach der Entlassung aus der allgemeinen Wehrpflicht zu Eigentum, gehörten.
Vorerst gelte es nun, vor der Überweisung der Botschaft an das Parlament, das angekündigte Vernehmlassungsverfahren abzuwarten.

Von nicht geringerer Komplexität ist die Revision des das Schiesswesen betreffenden Anhanges zur Lärmschutzverordnung. Der Inhalt sei kompliziert, schwer verständlich und deshalb schwierig zu beurteilen. Zu unruhigen Diskussionen führten vor allem die letzten Lärm-Messungen und -Bewertungen, getrennt auf die verschiedenen Waffenarten (Gewehr, Pistolen, Gross- und Kleinkaliber). Laut Aussage von SSV-Direktor U. Weibel sollen noch im Dezember 2005 klärende Gespräche mit dem BUWAL stattfinden.

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