Luftgewehr-Mannschaftsmeisterschaft
18. Luftgewehr-Mannschaftstitel für Tafers; Cham neu in der NLA
(Shd) Die erste Mannschaft von Tafers ist in Ebnat-Kappel wie im letzten Jahr und zum 18. Mal insgesamt Schweizer Mannschaftsmeister im Luftgewehrschiessen auf die 10-m-Distanz geworden.
Luftgewehrschiessen auf die 10-m-Distanz geworden. Die Freiburger gewannen den 25. Final seit der Einführung der neuen Formel gegen Olten, das auch schon fünfmal Meister gewesen war, nach einem spannenden Endkampf mit 1,1 Punkten Vorsprung.
Tafers erreichte in allen drei Runden zwar die höchsten Resultate, musste letztlich aber doch noch hart um den neuerlichen Titelgewinn kämpfen. Olten vermochte den Freiburgern, die einige Internationale in ihren Reihen hatten, langezeit paroli zu bieten und musste sich erst nach den letzten beiden Schüssen den Freiburgen beugen. Yvonne Graber im Team von Olten, sie wird in einer Woche an den Europameisterschaften in Moskau an den Start gehen, präsentierte sich in ausgezeichneter Form. Nachdem sie bereits in der Vorrunde mit 199 Punkten glänzte, erzielte sie im Final mit 104,4 Punkten das höchste Ergebnis. Trotzdem reichte es Olten aber nicht zur Meisterschaft.
Im kleinen Final standen sich mit Riedern-Glarus der letztjährige Aufsteiger und Gossau, das vor zwei Jahren in die Nationalliga A zurückgekehrt und in den Jahren 1997 bis 1999 schon dreimal Zweiter geworden war, gegenüber. Die Ausmarchung um den dritten Platz war langezeit höchst umstritten und nach dem achten von zehn Finalschüssen lagen beiden Teams auf den Zehntelpunkt genau (die Finalresultate wurden in Dezimalteilung ausgewertet) gleichauf. Mit den vorletzten Schüssen holten die Glarner dann aber zum entscheidenden Schlag aus, als sie ihren Kontrahenden gleich um vier Punkte distanzierten. Obwohl die Internationale Andrea Brühlmann im Team der St. Galler das höchste Finalresultat schoss (104,3) liessen sich die Glarner, die damit erstmals einen Podestplatz erreichten, den dritten Platz nicht mehr streitig machen.
In der Auf-/Abstiegsrunde mit den beiden Letztklassierten der Nationalliga A und den jeweils ersten beiden Mannschaften der beiden Nationalliga-B-Gruppen nach den sieben dezentralen Qualifikationsrunden, kommt es zu einem Abtausch in der Nationalliga A. Ebnat-Kappel, das gegenüber Tafers II nach den Qualifikationsrunden wegen der schlechteren Gesamtpunktzahl in die Relegationsrunde verwiesen wurde, verlor, nachdem es in der Vorrunde zweimal siegreich war, die entscheidende Direktbegegnung gegen Cham knapp mit 0,6 Punkten Differenz und damit gleichzeitig auch die Zugehörigkeit zur Meisterklasse. Dagegen setzte sich das zuvor in den Qualifikationsrunden punktlose Wettingen, das in der Vorrunde aber Aufsteiger Cham besiegte, mit dem minimen Vorsprung von 0,4 Punkten gegen Ebikon durch und wahrte damit die Nationalliga -A-Zugehörigkeit.
Ebnat-Kappel: Schweizer Luftgewehr-Mannschaftsmeisterschaft. Finalrunde. Halbfinal: Tafers I - Riedern-Glarus 1563:1546. 2. Olten - Gossau 1545:1539.
Final 1./2. Platz: Tafers I - Olten 799,0: 797,9. 3./4. Platz: Riedern-Glarus- Gossau 800,0:795,1. Weiteres Klassement. 5. Region Thunersee 3066. 6. Tafers II 3059.
Auf/Abstieg (NLA/NLB). Vorrunde. Gruppe A: 1. Wettingen 4 Rangpunkte. 2. Cham 2. 3. Zweisimmen 0. Gruppe B: 1. Ebnat-Kappel 4. 2. Ebikon 2. 3. Pratteln 0. Entscheidungsrunden: Wettingen - Ebikon 789,5: 789,1; Ebnat-Kappel - Cham 796,9 : 797,5.
Cham steigt in die Nationalliga A auf, Wettingen bleibt in der Nationalliga A. Ebnat Kappel steigt in die Nationalliga B ab, Ebikon, Zweisimmen und Pratteln bleiben in der Nationalliga B.
18.02.2006
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